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Technische Daten APM - Pearls (Advanced Pore Morphology Foam)
- FOAMINAL®-AC Schaumkugeln -

Stand: Januar 2006.

Brandverhalten
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Die APM®-Pearls (Advanced  Pore Morphology Foam) wurden beim Fraunhofer Institut in Bremen (IFAM) entwickelt. Als Basismaterial wird der FOAMINAL®-Schaum verwendet.

Durch einen kontinuierlichen Prozess - mit Hilfe eines Durchlaufofens – kann das Vormaterial (kleine Halbzeuge in Tablettenform)   zu Schaumkugeln unterschiedlicher Größe voll automatisiert aufgeschäumt werden. 

 

APM_Pearl_Halbzeug.JPG
 
APM_Pearl.jpg
APM_Pearl_Zollstock.JPG
Halbzeug-Tablette
 APM®-Pearl
 Größenvergleich

 

Die Poren Morphologie*. Das maximale Porenvolumen kann mit cirka 5 mm³ angenommen werden. Das maximale Porenvolumen, und damit die Dichte einer Schaumkugel, kann nicht größer als das Volumen eines einzelnen Schaumelements sein. Die Porenmorphologie ist zudem unabhängig vom Volumen und der Form des einzelnen Schaumkugeln.
Eine maximale Aufschäumrate ist durch den kontinuierlichen Prozess garantiert. Somit können aufwendige Qualitätsprüfungen entfallen. Des weiteren müssen keine teuren Schäumformen hergestellt werden, da der Aufschäumprozess formenunabhängig erfolgt. Das Vormaterial (Halbzeug) wird ohne Verschnitt hergestellt. Hierdurch reduziert sich der Aufwand, der Materialverbrauch und der Ausschuss im erheblichen Maße.
Das Kostenziel wird somit mittelfristig bei 8 € /kg APM®-Pearls liegen.

Produktübersicht.
Die APM®-Pearls werden als einzelne Form-bauteile (Kugeln) hergestellt. Die einzelnen APM®-Pearls eignen sich ideal als Schüttgut für zum Beispiel, Schwimmkörper, Transportbehälter uvm.. Des weiteren können die APM®-Pearls lackiert oder bedingt auch beschichtet angeboten werden.

Die Dichten liegen zwischen 0,4 g/cm³ und 1,0 g/cm³ für Aluminiumlegierungen. Die Pearls lassen sich aus allen aufschäumbaren Metallen herstellen (Magnesium, Titan, Blei ...).

APM®-Pearls Bauteile.  Ein Verkleben zu   einfachen, zum Beispiel rechteckigen Formbauteilen, ist ebenso möglich wie die Verklebung der Kugeln zu komplexen Volumenmodellen. Die Dichten bewegen sich zwischen 0,3 g/cm³ und 0,8 g/cm³ (APM + Kleber). Die Unebenheit der Oberfläche richtet sich dabei nach der Kugelgröße (Packungsdichte). Die APM®-Pearls können in den Größen von 4 – 12 mm Kugeldurchmesser hergestellt werden.



  APM_Pearl_Klotz_verkl.JPG  
  Bild 1: Zum Würfel verklebte
  APM-Pearls *
 
web_apm_pearls_rotabond_kreis_geschl.jpg    
Des weitern können die APM®-Pearls zum Beispiel mit einem zähelastischen Kleber zu einem Dämpfungselement verklebt werden.
   
 

Bei der AlCarbon Technologie GmbH werden die APM®-Pearls zu Sandwichmaterialien weiterverarbeitet. Die Kugeln können mit unterschiedlichen Decklagen bestückt werden. Vorrangig werden Faserverbundkunststoffe (CFK, GFK) verarbeitet. Aber auch Metall- und Kunststoffdecklagen sowie Furniere oder Hölzer können aufgebracht werden.

APM_Sandw_Aludeckl.JPG
ALCARBON®-AlFKS*(Alublech-FOAMINAL®-Kugel-Sandwich)

AlCarbon-APM®-Sandwiche (ALCARBON®-CFKS)

Die Dichte eines Sandwiches richtet sich nach der Dichte der APM®-Pearls, der Packungsdichte und der Dichte der Decklage (Material, Faserart, Harzsystem).   Bei dem hier gezeigten ALCARBON®-AlFKS handelt es sich um ein 0,5 mm Aluminiumblech mit APM AlSi7 Pearls von 12 mm Kugeldurchmesser. Die Dichte beträgt cirka 0,67 g/cm³. Bei den ALCARBON®-CFKS handelt es sich um ein Sandwich mit je 1 mm CFK Decklagenmaterial mit APM AlSi7 Pearls von 10 mm Kugeldurchmesser. Die Dichte beträgt cirka 0,56 g/cm³.   Bei dem Einsatz von APM®-Pearls, unterliegt man vom Material her keiner Volumen oder Flächenbegrenzung.

Energieabsorption von gebundenen APM®-Pearls.

APM-Diagramm_Crash.JPG
  Diagr. 1: Energieabsorption von zum Würfel verklebte APM®-Pearls*  

 
 APM_Crashbox.JPG
Diagr. 2: Energieabsorption von Alu-Vierkantprofil gefüllt mit APM®-Pearls  
 

* Quelle IFAM Bremen                    
 
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